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Eine sehr interessante Unterwasserhöhle in der Nähe von Brela , noch weitgehend unerforscht. Neben dem Höhleneingang in 26 m Tiefe gibt es unmittelbar daneben einen über 100 m tiefen Canyon mit einer riesigen Höhlenöffnung in 70 - 80 m Tiefe.Ob diese beiden Öffnungen zum gleichen Höhlensystem gehören ist zu vermuten , aber noch nicht bewiesen.

Kreso und ich machten dort im Jahre 2001 unsere ersten gemeinsamen Tauchgänge , aufgrund der starken Wasserschüttung aus der Höhle jedoch nur im Canyon , stellten aber eine weitere Erkundung dieses Tauchplatzes zugunsten der Wracks zurück. Wir hoffen jedoch demnächst wieder Zeit für weitere Besuche zu finden.


Hier eine Skizze aus dem Tauchführer von Ivana Ostic


Endlich hatten wir im Juli 2004 wieder die Zeit der Vrulja einen weiteren Besuch abzustatten . Es wurden insgesamt 3 Tauchgänge durchgeführt.

Beim 1. Tauchgang drangen wir den oben gezeigten Höhleneingang gegen eine diesmal einigermaßen moderate Strömung vor . Hinter einer engstelle im Eingangsbereich weitete sich der Gang und verlief schräg nach unten . Schon nach wengen Metern hatten wir die geplante Zieltiefe von 45 m erreicht und kehrten um. im Eingangsbereich fanden wir noch 2 Weitere Gänge ohne diese zu verfolgen.

Im 2. Tauchgang ging es zum sogenannten " Canyon " diversen Aussagen zufolge sollte sich dieser bis in große Tiefen erstrecken also planten erstmal wir eine Zieltiefe von 95 m .Wie wir aus früheren Tauchgängen wussten verengt sich diese Canyon ab ca. 60 m und wird stark überhängend.Wir tauchten diesmal weiter ab und stoppten bei 95 m einige Meter über einem Geröllfeld . Die Dimensionen unterhalb des Verengung sind gewaltig es war uns nicht möglich die gegenüberliegenden Wände trotz 18 W HID und relativ guter Sicht anzuleuchten . Sehr interessant ist auch die Gesteinsformation die in tiefenfurchen durchzogen ist und oberhalb des Durchbruchs in großen Säulen endet. Innerhalb der Halle zweigten auf verschiedenen Tiefen weitere Gänge ab wobei die beiden Größten bei ca. 90 - 100 m einen durchmesser von mehren Metern aufweisen . man konnte deutlich sehen das diese weiter in immer größere Tiefen verlaufen .

Beim 3. Tauchgang erkundeten wir mit unseren Scootern die Bucht . Nun war auch eindeutig zu erkennen das es sich bei der Verengung um einen Durchbruch im Meeersboden handelt und somit hier ein weiterer Eingang in ein riesiges unerforschtes Höhlensystem zu finden ist.

Es ist nun eindeutig das beide Höhlen für weitergehende Penetrationen geeignet sind was wir jedoch zukünftig in dem Gebiet erfahrenen Kollegen überlassen werden.

Hier eine grobe Skizze wie ich den Spot in Erinnerung habe 

Die Ansicht der Bucht  . Rechts unter dem dunklen Fleck befindet sich der Höhleneingang in 28 m

Hier nochmal etwas größer


Bisher war ich zweimal dort, April  2000 mit Polo Sub und Oktober 2002 bei Gino . Ein tolles Wrack mit vielen Penetrationsmögligkeiten - am besten gefällt mir der Maschinenraum. Ansonsten erschlagen einen einfach die Dimensionen - ein gigantisches Erlebnis , größer noch als die " Kowloon Bridge " die ich ´96 in Irland betauchte.

Kein billiges Vergnügen , so ein Wochenende in Genua. Trotzdem absolut ein Muß wenn man Wracks liebt.

Am letzten Tag der Oktober Tour. Der Himmel im Hintergrund vermittelt gut einen Eindruck vom Wetter, das an diesem Wochenende alles andere als ideal war.

Von Links nach rechts : Jörg , Reiner , Gino , Thore , Joachim , Markus , Johan , Rainer und Phi - Kreso war dort schon wieder auf dem Weg nach Kroatien.



  • Verdrängung 21.689 T
  • Abmessungen 152 m Lang und 28 m breit
  • Antrieb 12 Babcock & Wilcox Wasserrohrkessel , 2 AEG - Curtis Dampf Turbinen 26.000 PS 2 Wellen , 2 Schrauben mit jew. 4 m Durchmesser
  • Geschwindigkeit 20 kn
  • Panzerung Gürtel bis 250 mm Panzerschotts , Deck 30 - 48 mm , Böschung 48 mm , Türme der SA 280 - 210 mm , Barbetten 280 mm, Kasematten 180 mm, Komandotürme bis 280 mm
  • Bewaffnung 4 drillingstürme Kaliber 30,4 cm , 12 Schnellfeuerkanonen Kaliber 15,4 cm ,12 Torpedoabwehrgeschütze Kaliber 7 cm,2 Landungsgeschütze, 2 Schnellfeuergeschütze , 2 MG , 4 Unterwassertorpedorohre mit 14 Torpedos .

Als eines der Historisch interessantesten Wracks an der kroatischen Küste gehörte die Szent Istvan neben 3 weiteren Schwesterschiffen zu den K.u.K.Schlachtschiffen der Tegtehoff - Klasse und wurde im November 1915 in den Dienst gestellt.

Im Zuge einer geplanten Großoffensive gegen Italien am 11.Juni 1918 wurde die Szent Istvan mit einem Flottenverband in die südliche Adria kommandiert um dort die Verteidiger der sogenannten Ontranto - Sperre anzugreifen , eine Mienen und Netzsperre am Ausgang der Adria, die den U-Boot Verkehr nach und vom Mittelmeer erheblich störte.

Auf der Höhe der Insel Premuda wurde das Schlachtschiff vom italenischen Torpedoboot MAS 15 von 2 Geschossen getroffen und sank am Morgen des 10.Juni 1918 8 Meilen von der Insel Premuda und 11 Meilen von der Insel Illovik entfernt.

Das Wrack liegt Kieloben in 66 m tiefe , die Schrauben sind in 48 m zu finden.

Aufgrund der historischen Bedeutung und den Status als Kriegsgrab der Sv. Istvan ist dieses Wrack offiziell gesperrt und bedarf einer besonderen Genehmigung der kroatischen Behörden die nur sehr selten vergeben wird.Neben einigen Österreich/Ungarisch/Kroatischen Expeditionen in den Jahren 1994 / 1995 und 1997 bekamen unsere Slovakischen Kollegen der SWDS im Jahre 200 die Erlaubnis zur Betauchung des Wracks.

Die CTDA ist momentan bemüht eine Genehmigung für 2004 zu erhalten um die gewonnen Erkenntnisse der früheren Expeditionen mit Einsatz von Mischgas und moderneren Tauchtechniken zu erweitern .